Disclaimer: Ist vielleicht etwas politisch angehaucht - ich will gar nicht unbedingt über diese oder jene Partei sprechen, sondern ganz grnudsätzlich um E-Fahrzeuge und ihren Einfluss auf die öffentlichen Haushalte.
Hatte am Wochenende das Gespräch mit eine paar Freunden und Nachbarn der EFH-Siedlung. Es ging der Flex rum, wer welche Wallbox, wieviel Solar, welches E-Auto usw. hat; auch ein bisschen der Ärger, dass es nicht wirklich E-Cabrios gibt.
Was mich schon länger umtreibt ist aber der Gedanke an die Mineralölsteuer. Die KI hatte mir mal zusammengefasst, dass 2019 ca. 35 Mrd Euro Steuereinnahmen in Deutschland allein durch Fahrzeugkraftstoffe (Benzin, Diesel) gekommen sind. In 2024 waren das wohl nur noch 31 Mrd Euro. Tendenz weiter fallend.
Nun blättern wir mal ein paar Jahre in die Zukunft: Günstige Steuern, weniger Wartung, weniger Lärm - es kommen immer mehr E-Fahrzeuge auf den Markt. Die Kraftstoffsteuern sinken weiter.
Wo holt sich der Staat dann die fehlenden Steuereinnahmen her?
- Strom härter besteuern? Das wäre besonders krass für alle, die kein PV haben und würde effektiv alle Wohlhabenden, die sich ein eigenes Haus leisten können stark bevorteilen
- Ein Mautsystem?
- KFZ-Besteuerung? Ggf. so, dass jeder Ende des Jahres seinen Kilometerstand angibt und dann besteuert wird? Dann würden die Vielfahrer zumindest mehr zahlen.
Selbstfahrende E-Autos, die, wenn abgestellt, tagsüber als Pufferspeicher von Solarstrom genutzt werden wären natürlich total super. Aber in dieser Dystopie in der wir leben, wird die Enshittification wahrscheinlich auch davor nicht Halt machen.