r/AskAGerman • u/Direct-Caregiver7541 • 1d ago
Food Ab wann sind normale Lebensmittel eigentlich so verdammt teuer geworden?
Ich frage mich in letzter Zeit immer häufiger, ob es nur mir so geht oder ob viele von euch inzwischen ein ähnliches Gefühl bei den Lebensmittelpreisen haben.
Ich bin glücklicherweise in der Position, ziemlich gut zu verdienen. Einer meiner kleinen persönlichen „Luxusmomente“ war deshalb eigentlich immer, beim Einkaufen nicht großartig auf die Preise schauen zu müssen. Damit meine ich nicht, dass ich ständig irgendwelche Luxuslebensmittel kaufe. Ich bin einfach in den Supermarkt gegangen und habe das gekauft, worauf ich gerade Hunger hatte, ohne groß darüber nachzudenken, ob etwas jetzt 2, 3 oder 4 Euro kostet.
Mittlerweile merke ich aber, dass sich das verändert. Obwohl ich gut verdiene, schaue ich immer häufiger auf Preise und denke mir: Moment mal, das kostet mittlerweile wie viel?
Ein eigentlich total banales Beispiel geht mir seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Kopf.
Ich vertrage Weizen nicht besonders gut und kaufe deshalb häufig Dinkelbrötchen. Vor einiger Zeit war ich beim Bäcker und habe für ein einzelnes, relativ kleines Dinkelbrötchen 1,20 € bezahlt.
Kein belegtes Brötchen. Nichts drauf. Einfach nur das Brötchen.
1,20 €.
Natürlich hat ein Bäcker andere Kosten als ein Supermarkt und ich möchte damit auch gar nicht speziell gegen Bäckereien schießen. Trotzdem musste ich in dem Moment kurz schlucken. Ein Dinkelkrusti kostet bei mir im Supermarkt etwa 55 Cent.
Und eigentlich geht es mir gar nicht um diese 1,20 € an sich. Das Brötchen ist für mich eher so ein Sinnbild dafür geworden, wie sehr sich mein Gefühl dafür verändert hat, was normale Lebensmittel mittlerweile kosten.
Ich merke einfach, dass ich inzwischen selbst bei ganz alltäglichen Lebensmitteln viel häufiger auf den Preis schaue als noch vor ein paar Jahren. Und wenn ich das schon als jemand merke, der finanziell glücklicherweise relativ gut dasteht und beim Lebensmitteleinkauf eigentlich nie groß rechnen musste, frage ich mich umso mehr, wie es Menschen damit geht, die jeden Monat sehr genau auf ihr Geld achten müssen.
Geht euch das ähnlich?
Gibt es bestimmte Lebensmittel oder andere alltägliche Dinge, bei denen ihr mittlerweile regelmäßig auf den Preis schaut und euch denkt: Das kann doch nicht mehr normal sein?
Und habt ihr das Gefühl, dass die Preise immer noch spürbar steigen, oder haben wir mittlerweile einfach ein neues Preisniveau erreicht, an das man sich erst noch gewöhnen muss?
Mich würden vor allem konkrete Beispiele interessieren. Was ist euch in letzter Zeit besonders aufgefallen?
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u/xrd-xrd 1d ago
4 köpfige Familie. In den etzten 24 Monate haben wir unsere Lebensmittel Ausgaben um 60% gesteigert... Absoluter Wahnsinn.
Gefühlt sind die Produkte aber eher nicht unbedingt besser geworden.
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u/schag001 22h ago
Verbesserte Rezeptur, wenn ich so was sehen ... kotze im Strahl
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u/Samsaricca 20h ago
Viele Leute denken dabei viel zu egoistisch. Diese fiesen Miesepeter!
Nirgends steht, dass es für die Kundenseite verbessert wurde. Eine ganz einfache Missinterpretation. Dafür können die Unternehmen ja wohl nichts.
Der ökonomische Ablauf wurde verbessert. Günstigere Zutaten/Zusatzstoffe führen zu höherer Marge und der Typ von KPMG kam auf diese geniale Idee, den Preis nur etwas zu erhöhen und dafür die Füllmenge zu verringern. Wenn das keine unternehmerisch verbesserte Rezeptur ist, auf die man stolz sein kann, was dann?
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u/Otherwise_Rabbit3049 5h ago
Ist nichtmal gelogen, sondern eine Frage der Perspektive: Es ist besser für die Gewinnspanne des Herstellers. Für uns natürlich schlechter, aber das interessiert die ja kein Stück.
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u/tutebo88 17h ago
4köpfige Familien sind sowieso nicht mehr vorgesehen. Deshalb wurde auch standardmäßig die Anzahl der Teile in den meisten Packungen von 4 auf 3 reduziert. Ist mir tatsächlich aufgefallen.
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u/Jeno1009 17h ago
Ne, is doch clever so. Will man für alle was haben, dann muss man grad zwei packungen kaufen ;)
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u/Matze__Peng 3h ago
Niemals 60% in 2 Jahren.
2022 und 2023 um jeweils über 10% 2024 und 2025 jeweils 2%
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u/Dev_Sniper Germany 1d ago
Wann warst du das letzte Mal bei einer Eisdiele? Spätestens seit 2010 geht der Preis pro Kugel eigentlich jedes Jahr um 5 bis 10 Cent hoch
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u/AsphyxiaXlll 1d ago
Jup ne kugel kostet 2,20 bei mir um die ecke
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u/WickOfDeath 1d ago
1,50 in Niederkassel
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u/Crosso-Moin 1d ago
Deswegen gibt es bei uns nur noch selbstgemacht oder Stieleis vom Discounter
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u/Wtafworld 1d ago
Ich hab mir diesen Sommer eine kleine Eismaschine gekauft, weil ich die Preise bei der örtlichen Eisdiele echt übertrieben finde und dort ausschließlich Bargeld genommen wird. Bin aber bisher noch nicht dazu gekommen, sie auch mal zu benutzen.
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u/Av_96 1d ago
Gestern 8€ für 2 Kugeln bezahlt
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u/SatansTochter 1d ago
4,50 € in der Waffel für 3 Kugeln, am Eiswagen vor der Haustür. Das fand ich schon teuer… aber 8 €? Uff!
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u/WoodenWhaleNectarine 1d ago
1,50€/Kugel ist das Minimum das ich kenne, da freue ich mich angesichts des günstigsten Preises
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u/ChefMarcoST 22h ago
Ich bin Koch von Beruf und muss sagen so ganz verstehe ich manche Lebensmittel Preise auch nicht . Auch im Vergleich oft im Ausland , wenn ich für ein riesiges Sauerteig baguette 95 Cent zahle auch wenn man das nicht immer vergleichen kann da die Löhne teils auch mal viel geringer sind wie unsere.
Jedoch muss man auch sagen das hier zu Lande man extrem geizig ist was Lebensmittel angeht . Es gibt einfach relativ wenig Wertschätzung dafür und das sieht man das Essen und Essen gehen bei vielen Europäischen Nachbarn einen extrem hohen Stellenwert haben. Es sitzt das Geld für materielle Dinge oft bei uns lockerer
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u/AsphyxiaXlll 21h ago
Das stimmt, anderseits überlegt ich mir zweimal wie sehr ich essen mag wenn ich nur 200-250 euro im monat übrig habe.
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u/theactualhIRN 17h ago
ja 💯. leute geben viel lieber geld aus für auto und eigenheim, als auch nur einen cent zu viel für ein lebensmittel. wenn man mal in frankreich oder portugal ist, sieht man erstmal, wie gut es einem hier geht
es hängt aber auch alles voneinander ab. wenn gleichzeitig die mieten explodieren und lebensmittelpreise steigen, gaspreise steigen und lebensmittel, dann tut es einfach besonders weh.
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u/Scrummle223 23h ago
2,50 die normale Kugel...es wurden letztes Jahr aber "exklusive" Sorten eingeführt: 3 Euro
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u/lightnin4u 8h ago
Jo bei mir auch. Und ich wohne in einer Stadt mit einer unfassbar schlechten Kaufkraft! (Duisburg) Was kostet wohl aktuell ne Kugel in Düsseldorf? 3,- €?
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u/--_T_T_-- 1d ago
Eisdiele im Dorf, nördliches NRW,, alles Handgemacht, in den letzten 4 Jahren von 1,30 auf 1,50 erhöht. Bei uns geht's also noch
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u/Minimum-Astronaut986 22h ago
Ich war letztes Jahr in Osnabrück und da hat eine Kugel Eis 1€ gekostet. Und die war weder super klein noch schlecht. Dachte kurz ich bin auf den Kopfgefallen und in 2010 wieder aufgewacht.
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u/garnicht0815 1d ago
Mövenpick-Eis gibt es seit Wochen immer in einem der Supermärkt/Discounter zum Spottpreis von max 2 Euro. Das sind ca 4 Portionen (okay, ich schaff's auf zweimal).
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u/Dev_Sniper Germany 1d ago
Ich sagte ja auch Eisdiele. Klar, Industrieeis ist billiger. Wobei auch das heute mehr kostet als früher und das bei weniger (realem) Inhalt.
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u/heyjajas 18h ago
Ist euch mal aufgefallen, dass das Industrieeis nicht mehr schmilzt? Nennt mich altmodisch, aber ich finde das es mittlerweile ein Qualitätsmerkmal ist, dass Eis schmilzt, verdächtig genug um kein Industrieeis mehr zu kaufen.
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u/Quiet_Reply830 6h ago
2010 könnte mein letztes mal Eisdiese gewesen sein XD oder länger. Ich fand schon damals 1 EUR/Kugel viel Geld.
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u/Matze__Peng 3h ago
Das klingt nach normaler Inflation.
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u/Dev_Sniper Germany 3h ago
Weiß ja nicht… 2010 noch ~0,75€ die Kugel, 2011 0,85€, 2012 0,9€ die Kugel, … ist n bisschen über der generellen Inflation zu der Zeit
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u/Future-Concern-6301 1d ago
Ich bin definitiv inzwischen deutlich häufiger bei Aldi als bei EDEKA einkaufen. Und früher habe ich oft Barilla Nudeln und Barilla Toscana Soße gekauft aber der Kram ist inzwischen so teuer dass ich maximal zugreife wenns runtergesetzt ist (und Tomatenmark statt Soße nutze - schmeckt gut genug und ne kleine Menge reicht). Und so ist es für viele Lebensmittel. Naschkram ist teuer, Käse ist teuer, Gemüse ist teuer... wenn ich noch in meinem Eltenhaus leben würde wäre ich ernsthaft verlockt, Kartoffeln und Karotten usw selbst anzubauen.
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u/Zirkulaerkubus 1d ago
Karotten und Kartoffeln selber anbauen lohnt sich leider nicht. Karotten sind ziemlich empfindlich und brauchen speziellen Boden, und die überhaupt zum Keimen zu bringen ist eine Wissenschaft für sich.
Kartoffeln sind unkompliziert, ja, aber brauchen recht viel Platz, und sind am Ende immer noch billig im Supermarkt. Diese ganzen unverarbeiteten Grundnahrungsmittel sind wirklich billig zu haben, Linsen, Bohnen, Reis, Kartoffeln, davon wirst du nicht arm.
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u/BookishQuoka 1d ago
Kartoffeln wären mit auch zu dumm, aber Karotten sind bei uns immer gewachsen wie Unkraut. Genauso easy wie Gurken und Zucchini.
Wundere mich jetzt ob wir einfach zufällig perfekten Karotten Boden haben
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u/Zirkulaerkubus 1d ago
Sandig, homogen, tiefgründig vermutlich?
Ja, was sich lohnt sind nicht die Grundnahrungsmittel sondern alles was Geschmack und Vitamine bringt, vor allem wenn es schlecht zu transportieren ist. Zucchini, Gurken, Kürbisse, Tomaten, Kräuter jeder Art, Beeren, dank Klimakrise auch Paprika und Chili.
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u/BookishQuoka 23h ago
Vor allem gurken und Tomaten bei uns. Eine Gurke teilweise 2,15€! Normalerweise haben die 89 Cent gekostet.
Und ja Beeren haben wir auch über viele. Johannisbeeren, Stachelbeeren, Blaubeeren. Erdbeeren wachsen super viele im Wald, da gibt es eine Kiesgrube und da fühlen die auch rund rum pudelwohl, da holen wir immer eimerweise
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u/Future-Concern-6301 21h ago
Und ich brauche 7 Gurken pro Woche... (Hungrige Meerschweinchen)
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u/BookishQuoka 20h ago edited 10h ago
Ich habe zwar keine Meerschweinchen, aber ich, mein Mann und unser Hund lieben Gurken 😅
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u/Extention_Campaign28 21h ago
Aber jede Salatgurke aus dem Garten spart 1,60€ und 2 Pflanzen decken den Bedarf.
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u/Appropriate_Dot_4883 1d ago
Gerade Kartoffeln und Karotten sind doch noch billig.
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u/Future-Concern-6301 1d ago
Ich habe eher drüber nachgedacht was vielleicht wächst als was billig ist. Salat und Gurken wären vermutlich die finanziell sinnvollere Wahl, meine Haustiere fressen mich aus Haus und Hof
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u/DerAndi_DE 1d ago
Aldi ist inzwischen auch teuer geworden. Aldi und Lidl haben in den letzten Jahren viel gegen das Billigheimer-Image gearbeitet und sind inzwischen quasi Edel-Discounter - etwas billiger als Rewe und Edeka, aber teurer als Penny und Netto beispielsweise.
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u/zzarapp 6h ago
Was soll das bringen?
Gerade die Basisprodukte kosten doch in allen Supermärkten dasselbe, wie man regelmäßig lesen kann.
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u/Future-Concern-6301 6h ago
Du liest zu viel in einen Wegwerf-Witz ein, ich habe einfach die ersten zwei Pflanzen namentlich erwähnt die mir einfallen - und in meiner Kindheit hatten wir vereinzelt Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln im Garten wenn eine ausgetrieben ist und klein-ich Mitleid hatte und die in nen Beet gepackt hat. Haben die nie geerntet aber gewachsen sind die Pflanzen schon
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u/eldaniel7777 3h ago
Anderes Thema: Kauft barilla nicht, das sind Billo Nudeln als "italienisches Genuss" verkauft. Lieber Di Cecco, La Molinasa, Rummo o.a. Ähnliches Preis aber deutlich bessere Qualität.
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u/heyjajas 1d ago
Ich finds heftig, da war auch nochmal ne ordentliche Preissteigerung im letzten Jahr. Bin vom Arbeitslosengeld gerade ins Bürgergeld gerutscht und habe schon vorher angefangen, meine Ausgaben genauer im Blick zu behalten. Essen alleine sprengt eig schon das ganze Budget und ich kaufe so gut wie keine snacks, Fertiglebensmittel oder ähnliches und viel im Angebot. Gerade mit Blick auf die gestrigen Wahlen und die Demografie der Wähler, den endlosen Sozialkürzungen und den steigenden Energiepreisen macje ich mir ernsthaft sorgen, was das im nächsten Jahr auslösen wird bei Menschen.
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u/Familiar_Code382 1d ago
Durch körperliche und psychische Krankheiten bin ich auf EM-Rente und Wohngeld angewiesen. Bei mir ist die letzte Woche im Monat oft nur eine Mahlzeit am Tag drin.
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u/Gullible_Prize_8607 1d ago
Wenn das Essen alleine dein Budget sprengt, darf ich fragen wieviel Geld du dafür einkalkulierst? Würde gerne mal das Gedankenspiel machen ob ich es hinbekommen würde.
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u/garnicht0815 1d ago
Probier doch mal den Bürgergeldsatz, das sind knapp 200 Euro für einen Alleinstehenden pro Monat. Paare müssen ja über alle Ausgaben gerechnet ca 55 Euro weniger pro Person ausgeben, also dann vielleicht ca 170-180 fürs Essen p.P.
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u/United-Iron6161 9h ago
Mit 200€ kommt man als Alleinstehender doch hin? Fleisch und Fisch sind halt nicht drin.
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u/Familiar_Code382 1d ago
Nach miete, heizung, Strom, Internet habe ich 300€ für alles andere.
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u/garnicht0815 8h ago
Trotz Wohngeld? Dann hast du tatsächlich eine sehr hohe Miete, denn mit WG sollte man noch mehr übrig haben als mit BG.
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u/heyjajas 1d ago
Ich kann dir das leider nicht für eine Person rausrechnen, da ich Alleinerziehend bin und demnach immer mehr als für eine Person einkaufe. Edit: und zudem kaufe ich kaum/ gar kein Fleisch, dafür viel Obst. Ich denke, dass ist immer schwierig sich mit anderen zu vergleichen.
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u/Emergency_Document96 1d ago
Wir sind 2 Leute und jedes Mal wenn wir einkaufen sind sind wir locker 30€ für ein Abendessen los. Und dabei kaufen wir wirklich nicht teuer ein. Wenn ich überlege, dass ich am Anfang meines Studiums 2016 mit 30€ eine Woche gegessen habe und dazu noch das Gemüse auf dem Wochenmarkt eingekauft habe, dann wird einem schon noch anders. Alleine die billigen Nudeln sind jetzt doppelt so teuer wie vorher, Gurke bis zu vier mal so teuer. Auch wenn wir in 8/10 Fällen vegetarisch oder vegan unterwegs sind, sparen wir nicht wirklich was ein, weil auch die Produkte extrem teuer geworden sind. Tofu hat mal 1.29 für 400g gekostet, jetzt läuft unter 2.49 nichts mehr. Das wird jetzt über den Winter auch nochmal gut anziehen, weil es so heiß und trocken war, dass Gemüse, Obst und Weizen schlecht gewachsen sind und extrem teuer werden. Kann man sich dann jetzt schon drauf freuen…
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u/Natural_Instance242 19h ago
Habe mich letztens mit meiner Mutter noch drüber unterhalten, wie ich als Studentin für 48DM Lebensmittel bei Aldi eingekauft habe und sie kaum nach Hause schleppen konnte.
Das war 1997, ein paar Jahre früher. :-)
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u/LifeComfortable5873 14h ago
Hab das als Azubine 2013 ähnlich erlebt. Hab damals für 45-55€ nen großen 1,5-Wocheneinkauf gemacht, den ich mit meinem Mann in den Öffis kaum nach Hause bekommen hab. Das waren mindestens immer zwei Rücksäcke und zwei große Ikea-Tüten voll mit Lebensmitteln.
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u/muffin2333 9h ago
Also ich lebe mit meiner Verlobten in Luxemburg und hier ist es noch schlimmer. Wir essen eigentlich nicht außerhalb (sie arbeitet zwar außerhalb, nimmt sich aber immer mit) und ernähren uns immer vegan. Man ist hier trotzdem 150 Euro pro Woche für zwei Leute los. Zum Glück gibt der lokale Supermarkt über sein Bonusprogramm immer 10% auf gesunde Sachen, davon profitieren wir natürlich massiv. Beim letzten Wocheneinkauf haben wir dadurch mit anderen Angeboten zusammen 15 € gespart
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u/BeavonHL 5h ago
Ja - man hatte für 50 Mark echt den Wagen voll, das weiß ich auch noch. Heute ein Drittel und dafür min 70€
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u/Akira204 1d ago
Neulich erst sollte ich der Schwiegermutter beim Einkaufen ne TK Marzipan Torte von c&w mitbringen. Die habe ich die letzten Jahre nicht mehr gekauft und erwartete einen Preis von 12-13€.
Mitnichten. Der Kuchen ist jetzt nur noch halb so groß und kostete 16.99.
Hab dann gesehen was andere Hersteller so anbieten und dann für 5.xx € Zutaten gekauft und selber gebacken.
Einkaufen macht keinen Spass mehr.
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u/Early_Instruction450 1d ago
Schlimm finde ich v.a. wie viel teurer die frischen Lebensmittel geworden sind, also alles was halt gesund ist: Gemüse + Obst.
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u/Kroenen1984 1d ago
Mein Haushaltsbuch sagt, seit 2020 +15%
Das ist nicht schön, aber auch nicht so heftig.
Wir hatten und haben teilweise im Vergleich sehr günstige Lebensmittel trotz guter Qualität
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u/mancrazy12 13h ago
Dann hast du aber massiv eingespart oder bist sowieso selektiv. Lebensmittelpreise sind in Deutschland von Anfang 2020 bis Mitte 2025 um rund 36% gestiegen, dazu gab es neulich Berichte.
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u/projektorfotze 1d ago
Jupp, seit 2020 sind die Preise stetig angezogen, kann man auch nett in r/schrumpflation sehen
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u/Kroenen1984 6h ago
Ich kauf ja kein Milka 😂
Ne,regionale Lebensmittel sind scheinbar nicht so stark gestiegen, hab eigentlich nicht viel geändert
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u/Ekis12345 18h ago
Ich habe früher den Samstagseinkauf immer für ca 80€ bestritten. Heute sind es 120€. Ich habe nichts geändert. Es sind überall nur ein paar Cent mehr. Hier 50, da 70. Dazu die Größen reduziert. Und am Ende zahle ich 50% mehr.
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u/Technical_Society_23 1d ago
Kann ich zu 100% nachvollziehen. Mir geht es sehr gut und ich verdiene auch überdurchschnittlich, aber genau wie bei dir bestand mein Luxus darin, im Supermarkt zu kaufen, worauf ich Bock hatte. Am Ende des Monats mal 30Euro für antipasti ? Kein Problem
Oder mal das gute Stück Fleisch.
Mittlerweile achte ich wesentlich mehr drauf, weil ich selbst mit sehr viel weniger Fleisch und teuren Produkten mittlerweile 15 Euro am Tag für Nahrung benötige.
Positiver Nebeneffekt ist natürlich, weniger Fleisch zu essen, bzw. bewusster zu essen, das ist mir bewusst.
Vielleicht ist es aber auch notwendig geworden, diese Preise, denn wenn ich ehrlich bin, haben mich erst die hohen Preise zum Verzicht getrieben.
Ist natürlich aber nur Teil der Wahrheit, denn alle Grundnahrungsmittel sind extrem teuer geworden, also selbst mit bisschen Gemüse vom Discounter und Nudeln, Reis, Kartoffeln, kann man kaum unter 5 Euro am Tag einkaufen
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u/tech_creative 1d ago
Tja. Und jetzt stell dir mal vor, du wärst jemand, der nicht so viel verdient. Denn auch dann muss man etwas essen, auch dann will man ein Dach über dem Kopf und natürlich will man auch ein paar Annehmlichkeiten des Lebens.
Ich bin im öffentlichen Dienst und arbeite an einer Uni in der Forschung. Zwar unbefristet aber nur halbtags und in diesem Laden bekomme ich keine Arbeitszeiterhöhung. Für einen beruflichen Wechsel bin ich eher schon zu alt und vor allem würde ein anderer Job nicht unbedingt bedeuten, dass ich auch mehr verdiene. Eher im Gegenteil.
Ich denke PAUSENLOS darüber nach, wie ich aus dieser Situation herauskomme, denke PAUSENLOS auch über Auswandern nach. Meine Laune und psychische Verfassung wird von Tag zu Tag mieser.
Die Mieten steigen unerhört, meine Autoversicherung hat sich fast verdoppelt. ALLES ist teurer geworden!
Bis vor ein paar Jahren konnte ich es mir noch leisten, hin und wieder einen schönen Abend mit einer Freundin zu verbringen, inkl Restaurant und ein paar Getränken. Das gibt es schon JAHRE nicht mehr. Ich komme mit meinem Geld nicht mehr hin, zahle von meinem Erspartem drauf und das ist imho nicht Sinn der Sache. Ich bin >20 Jahre beim selben Arbeitgeber, war nie arbeitslos und was kriege ich zum Dank? Gar nichts.
Ich hasse dieses Land und erst recht die Regierung und die Opposition, den öffentlichen Dienst erst recht und kurz gesagt eigentlich alle. Das passiert mit dir, wenn man so leben muss, obwohl man intelligent und fleißig ist, mehrere Ausbildungen und diverse Zusatzqualifikationen hat.
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u/dasmonty 23h ago
Also ich war raus als die Sachen nicht nur doppelt so teuer waren, sondern auch noch frech nur noch die Hälfte in die Verpackung getan wurde.
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u/carlsmann 19h ago
Fr mein wöchentlicher, 1-Personen-Einkauf bei Lidl ist mittlerweile nie unter 40€. Und ich achte schon auf Preise, kaufe kein Fleisch, nichts teures. Dass ich in 2019 mal bei Allfrisch eingekauft habe kommt mir mittlerweile komplett irre vor.
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u/MememeSama 1d ago
Seid 2 Jahren ca. Ich achte sehr auf mein Geld und Einkaufspreis, Angebote etc. Seid 2 Jahren ist es teils unmöglich günstig einzukaufen wenn man etwas spezielles möchte,und nicht nur 1000% nach Angebot kauft. Auch Fleisch ist doppelt so teuer geworden was es für manche zum Luxusartikel macht bzw am meisten kostet (wenn man nicht drauf verzichten kann, wie die meisten)
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u/Sad_Fix_1425 9h ago
Wieso kann man nicht auf Fleisch verzichten?
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u/MememeSama 8h ago
Manche können es nicht das sag ich. Ich könnte vielleicht ein paar Tage verzichten
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u/Cirenione 1d ago
Aus irgendeinem Grund hat sich bei mir der Preis von Cola Zero eingebrannt. Ich hab in 2015, die 1,25l Flasche für 89 cent gekriegt. Heute kostet sie 1,27€ pro liter.
Vorallem seit Corono ist Inflation lächerlich stark gestiegen.
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u/Outrageous_Seat_2011 1d ago
Die Dinge sind nicht teurer geworden, die Preise wurden aktiv angehoben, weil Wachstum und so (+diverse leidenoudn Kriege in der Welt). Ich frage mich immer häufiger "brauche ich das eigentlich wirklich?" Z.B. Avocados. Ja sind lecker und ja kaufe ich auch aber weniger als vor Jahren. Vegetarisch lebt es sich auch günstiger. Früher (2010er) war für mich 1 volle Tasche 10-15€. Heute sind es 25-35€.
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u/Kurokunni 1d ago
Gebe in der Woche so etwa 20€ für Lebensmittel aus und joa…
Ein konkretes Beispiel wären die Rispentomaten von Aldi, die sind glaub ich von 1,11€/kg (0,99€ im Angebot) auf 2,29€/kg angestiegen. Manchmal kann man auf Wochenmärkten echt Glück mit den Angeboten haben, aber naja schön ist anders.
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u/Tikkinger 19h ago
Wie sieht dein wocheneinkauf aus?
Für 20€ würde ich bitte gerne mal sehen wie du die nötigen kalorien zusammen kratzt um nicht zu verhungern.
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u/Kurokunni 5h ago
Uh also eig geht das ganz gut. Klar ist nicht optimal und könnte besser sein, aber man arbeitet halt mit dem was man hat. Keep in mind bin weiblich, klein & eher mäßig aktiv also brauche ich deutlich weniger als 2k kcal am Tag.
Schaue aufm Weg zur Uni was wo im Angebot ist (inkl. App Vorteile; gerade bei Lidl, Rossmann, und DM lohnt sich das) und dann wird der Einkauf bzw. die Einkäufe danach gestalten.
Wohne allerdings auch in der Stadt, also würd ich sagen bin ich, was meine Einkaufsmöglichkeiten angeht, relativ privilegiert.
Sachen wie Reis, Linsen und Nudeln kaufe ich so alle 2 Woche (oder wenns gute Angebote gibt), Proteinpulver idR einmal im Monat, Sondersachen wie Lein- oder Chia Samen und Gewürze werden halt dann gekauft wenn sie leer sind.
Ja klar in Sonderfällen kanns dann auch schonmal mehr als 20€ werden aber im Großen und Ganzen bleibt mein Lebensmitteleinkauf immer um die 20€ pro Woche.Hab grad keinen Einkaufszettel zu Hand, weil mehrere kleine Einkäufe und nicht alle haben digitale Zettel, also hab ich mal rausgesucht was ich so regelmäßig kaufe (diese Woche Lidl, Rossmann, & Aldi):
Haferflocken 0,69€
Brot 0,99€
Milch 0,65€ (A bei Aldi)
Quark 1,15€
Hummus 0,99€
Hülsenfrüchte aus der Dose (0,59€ & 0,69€)
gehackte Tomaten 0,59€
Tofu 0,99€/Sojagranulat 1,79€ (-20% Rossmann hat momentan wieder % auf die Bio Eigenmarke & Sportnahrung)
Tunfisch 1,29€
Eier 2,49€
Und der Rest geht dann halt für Gemüse ausm Angebot (aktuell Auberginen bei Aldi, Zucchini bei Lidl) oder TK, und eventuell andere Sachen drauf.Manchmal hat Lidl unter der Woche Happy Hour Rabatte (momentan Dienstags), oder die typischen Rabatte Samstagabends, sowas versuche ich dann wenn möglich mit einzuplanen.
Klar ist halt das billigste vom Billigen, aber so ist das halt.→ More replies (4)•
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u/Mayoran_sleep 23h ago
Ja, ist mir auch aufgefallen und ich dachte schon, ich werde verrückt. Habe mir letztens billiges Brot, ein bisschen Salami, Käse und Frischkäse gekauft. Hat insgesamt einfach 13 Euro gekostet. Ich kaufe auch eigentlich echt nichts Schönes mehr ein, sondern nur noch das, was ich wirklich muss.
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u/Conscious-Taro-2546 14h ago
Mich fked up das es ja nicht nur mehr kostet sondern man auch zum teil echt deutlich weniger bekommt, früher 500g hack für 2,50, jetzt 400 für 5.
Schokolade, kann man natürlich boykottieren etc, aber fact ist, früher 99cent für 100g sind jetzt 2 euro für 90g
und und und
Mich überrascht auch extrem wie schnell ein "nur ein paar sachen für die woche" schnell zu 50euro werden, das waren früher noch 20 und soo alt bin ich noch nicht mal...
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u/damnimadeanaccount 1d ago
Lebensmittel sind in Deutschland eigentlich krass günstig.
Aber ja, Bäcker meide ich seit ner Weile auch für den Alltag und in Läden schaue ich den Großteil der Produkte überhaupt nicht an und halte mich an Hausmarken und einige günstige Bioalternativen, allgemein die günstigsten Artikel und dann meist die günstigste Variante.
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u/schag001 22h ago
Weint in Canada, wo ein Becher Joghurt im Angebot €4 kostet (600 Gramm)
Lebensmittel in Deutschland waren schon immer preiswert.
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u/MillennialScientist 20h ago
Als Kanadier, habe ich aich gedacht. Aber, ich würde auch viel mehr in Kanada verdienen. Weiß ich nicht, whelche ist besser hier.
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u/LookAtPurpleTulips 13h ago
Also wir sind 2023 aus der Schweiz nach Deutschland zurück gezogen, und auf einmal sins die Kilopreise der Lebensmittel 1:1 genauso hoch wie in der Schweiz, zum Teil sogar teurer, während die Löhne um einiges niedriger liegen.
Die Schweizer gehen auch kaum noch nach Deutschland um günstig einzukaufen. Lohnt nicht mehr, wenn das Kilo Hackfleisch in selber Qualität einfach genauso viel kostet.
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u/Fluid-Quote-6006 1d ago
Ich hatte am Donnerstag Zeit zwischen 2 Termine und war in einen coffee shop. 6,90€ für ein Stück Kuchen, ca. 6€ für ein Latte Macchiato. Habe aus Prinzip auf einen Stück Kuchen verzichtet.
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u/garnicht0815 1d ago
Das sind aber nicht "normale Lebensmittel, sondern Gastro. Ganz anderes Thema.
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u/Asyx Nordrhein-Westfalen 1d ago
Shoutout an meinen lokalen Bäcker. 2,50€ für ein Stück Kuchen und der ist wirklich gut!
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u/Fluid-Quote-6006 1d ago
Ja, beim Bäcker ist es günstiger. Ich habe 3,50€ neulich bezahlt pro Stück Blechkuchen und fühlte mich nicht ausgeraubt. Waren auch lecker. 2,50€ ist super günstig.
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u/peterzuev 1d ago
Ich habe heute einen Burger für 13,50 € gekauft. Ich hatte gedacht, es wäre ein Riesenburger. Nach diesem kleinen Burger war ich nicht nur nicht satt, ich hätte locker noch drei davon essen können.
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u/garnicht0815 1d ago
S.o., läuft auch nicht unter "normalen Lebensmitteln, sondern unter Gastro.
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u/peterzuev 1d ago
Die Gastro Preise an denselben Orten waren früher halb so hoch wie heute. Vor fünf Jahren bekam man einen Döner für 2,50 €, heute findet man keinen mehr für unter 7 €.
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u/WickOfDeath 1d ago
1.) Ukrainekrieg treibt viele Lebensmittelpreise nach oben, a) Versorgungslücken im Osten und b) kein Handel mehr mit Rußland (beide waren früher Getreidelieferanten und auch Sonnenblumenöl)
2.) Irankrieg verteuert Energie, Lebensmittel werden mit dem LKW gekühlt transportiert, das verteuert sich drastisch. die Lieferkosten für Container sind drastisch gestiegen und dauern auch länger, die fahren jetzt über den Nordpol oder um Südafrika drum herum.
3.) der US Zollirrsinn
4.) die kleinen Spielen von Edeka und Co, wir kaufen z.B. den Nescafe 200 Gramm grundsätzlich nur für 6,99 (Angebotspreis) wo der Normalpreis bei 10-11 Euro liegt. Sprich Nescafe Produkte werden künstlich verteuert, und sind nur gelegentlich mal zum Normalpreis zu haben.
→ More replies (11)•
u/TheReddective 1d ago
2.) Irankrieg verteuert Energie, Lebensmittel werden mit dem LKW gekühlt transportiert, das verteuert sich drastisch. die Lieferkosten für Container sind drastisch gestiegen und dauern auch länger, die fahren jetzt über den Nordpol oder um Südafrika drum herum.
Nicht nur das, auch die Preise für Dünger hängen an den Energiepreisen (weil Dünger quasi Energie für Pflanzen ist). Wird Energie teurer, wird Essen teurer
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u/uncommonoatmeal 16h ago
Ah, deshalb sinken wohl die Erzeugerpreise! https://www.wochenblatt-dlv.de/maerkte/teure-lebensmittel-billige-agrargueter-sahnt-ab-574487
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u/normy_187 1d ago
Fiat Geldsystem seit 1971
Wir sind 2008 in die "Endphase" eingetreten, u.a. deshalb jetzt beschleunigt diese ganzen verrückten Effekte …
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u/QuinTheReal 1d ago
Wir sind immernoch verdammt günstig. Frankreich, Italien, Spanien, USA! Alle deutlich teurer
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u/LookAtPurpleTulips 13h ago
Nur relativ zum Einkommen. Absolut gesehen kostet ein Kilo Reis in Spanien 1,50€ und in Deutschland 3€.
Sind 2017 in die Schweiz gezogen, und 2023 wieder mach Deutschland. Habe nicht schlecht gestaunt, dass die Preise plötzlich dieselben sind obwohl die Löhne in Deutschland nicht merklich gestiegen sind. 1kg Huhn kostet einfach gleich viel in der Schweiz und in Deutschland.
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u/Doctor-Dinosaur 1d ago
Ohne Beweise zu haben würde ich auf die Corona Zeit tippen. Der Ukraine Krieg hat die Sache nicht besser gemacht. Und der Iran Krieg auch nicht.
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u/Efficient_Place4198 1d ago
Energie, Verpackungsmaterial und Personalkosten sind gestiegen….
Aber der geringste Anteil der Preiserhöhungen ist bei den Produktionsbetrieben hängen geblieben.
Grob erklärt:
Produktionsbetrieb erhöht um 0,10€ - Verkaufspreis steigt um 0,20€ Euro - Preiserhöhung wird aus Sicht der Händler Spanne-Neutral (Gewinnspanne) weiter gereicht.
Hinzu kommt bei diversen A-Artikeln, dass da Spannen in den letzten 12 Monaten massiv erhöht wurden.
Ausnahme sind die Discount-Eckartikel.
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u/Appropriate_Dot_4883 1d ago
Wenn du noch ne Zwiebel schneidest mit etwas Öl anbrätst dann dein Tomaten ark dazu gibst Wasser, Pfeffer, Salz und msg dazu schmeißt hats du sogar wieder ne einfache Soße und es ist noch günstiger.
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u/RobRacing 1d ago
Tausch wasser gegen ne dose gehackte tomaten und du hast sogar ne sehr leckere tomatensauce
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u/BookishQuoka 1d ago
Ja, wir hatten genau das Thema heute in der Arbeit.
Insbesondere Fleisch / Wurst / Gemüse / Obst und Brot ist absurd teuer
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u/Tikkinger 19h ago
Also quasi fast alled
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u/BookishQuoka 19h ago
Bohnen, Reis, Nudeln und auch Gummibärchen sind noch günstig 😅
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u/lostcypher 21h ago
Corona lockdown. +100% Preisaufschlag auf Grundnahrungsmittel und Hausmarken. Preis nie wieder gesenkt
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u/Lumpy_Ad_6366 17h ago
Ich kann mich daran erinnern, dass Döner ca. 3€ kostete im Jahr 2016. Ab 2021 ist Döner immer teurer bis jetzt 7€🤣
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u/German-Serenity 12h ago
Ich denke, auffallen tut das jedem. Ich bin auch in der glücklichen Lage, dass es jetzt kein wirkliches Problem für mich darstellt, aber ich bemerke es auf jeden Fall.
Ich hatte gerade gestern so ein Erlebnis, bin an einer Eisdiele vorbeigekommen mit einem Schild "Nur 2 Euro pro Kugel". Ich esse kein Eis, deshalb achte ich da gar nicht auf die Preise, war aber echt etwas geschockt.
Bedenklich finde ich aber, dass die Qualität der Produkte immer schlechter wird. Es wird immer billiger produziert. Mein Aha-Erlebnis war da ein Kräuterquark, früher Quark, Gewürze, Kräuter, Milchsäure. Heute eine riesige Zutatenliste und ironischerweise keinen Quark mehr. Nennt sich jetzt Quarkcreme und besteht aus Frischkäse und Joghurt, Wasser, Sabilisatoren, Aromen und einem Hauch Kräutern. Da fühle ich mich halt nur noch verarscht und essen möchte ich sowas halt auch nicht.
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u/CouchTheory_00 11h ago
Ich finde es verrückt welche Preisschwankungen Lebensmittel zwischen dem ständigen Preisanstieg haben. Wir kaufen immer das selbe im selben Laden, daher fällt mir das auf. Einmal kosten sie paar Wochen das (keine Angebote), in der anderen Woche kostet es dann für 6 Wochen das.
TK Himbeeren, von 2.99 auf 4.99.
Quark. 99ct, jetzt wieder dauerhaft 1.20
Back Kakao, ca 3.50, davor lange Zeit 5.99?!
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u/AncientUntamed 9h ago
Ich dokumentiere seit Jahren unsere Ausgaben, daher habe ich da nenn sehr guten Überblick. Vor 5 Jahren habe ich für den Wocheneinkauf für 2 Erwachsene und zwei Kinder ca 60 -70 € ausgegeben. Über 100 kamen wir, ein Mal ne Feier anstand oder an Weihnachten. Heute plane ich das Doppelte ein. Und dabei schauen wir schon deutlich mehr, was wir wirklich brauchen und vergleichen im Gegensatz zu früher die Preise viel mehr.
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u/IllusionaryHobo 9h ago
Ich denke ich gönn mir schon immer richtig. Spare mir nichts am Mund ab und fresse eh zu viel.
Früher als Einzelperson pro Woche 50 Ocken. Und da dachte ich, oh Mann: Das ist schon dekadent.
Mittlerweile denke ich mir, wenn ich unter den 70 bleibe habe ich "schlank" eingekauft.
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u/AquilaMFL 8h ago edited 3h ago
Ich verfolge unsere regelmäßigen Einkäufe seit gut 10 Jahren für die Haushaltsplanung mittels einer Excel-tabelle.
Im großen und ganzen hat sich unser Warenkorb nur wenig verändert (jetzt weniger Fleisch, Snacks und Fertigprodukte im Vergleich zu Früher), dennoch geben wir inzwischen das 2 1/2 bis 3-Fache für unsere regelmäßigen Einkäufe aus.
Das trotz eines angeblichen Kaufkraftverlustes durch Inflation in Höhe von "nur" ~30% über 10 Jahre.
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u/DerShogun 8h ago
Na ja. Die Preise nahmen Fahrt auf, als ein Wirtschaftsminister 2022 einen Angebotsschock auslöste ( Wechsel des Gaslieferanten über Nacht, ohne gleichwertige Alternative). Das ganze hat sich durch seine überdimensionierten LNG-Terminals noch beschleunigt. Das wird eine endlose Spirale - steigende Rohstoffpreise - steigende Lebensmittelpreise - CO2 Bepreisung - steigende Rohstoffpreise - usw. Den Nachfolgern fehlt auch viel Grundwissen.
VWL erstes Semester. Wer das Grundwissen hat, ist früh genug auf Aktien der Mineralölfirmen und Anleihen umgestiegen.
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u/Ok-Election-1474 7h ago
Ich hab heute einen so lecker aussehenden Bagel gesehen, mit Pastrami drauf und ich wollte mal eine Ausnahme machen und den mitnehmen. 4,95. für einen Bagel. Ich kann das nicht, das ist nicht mehr passend.
Eis, die Kugel 2€.
Ich finds furchtbar. Essenspreise passen leider nicht mehr wirklich zum Einkommen.
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u/LeFaune 1d ago
Ukraine Krieg. Plötzlich kamen alle Grundnahrungsmittel von dort, alles wurde teurer und man hat es einfach dabei belassen, weil die Kunden zahlen ja trotzdem.
Und wer hat da ne große Teilschuld, die Fleisch und Milchindustrie. Das meiste was hier angebaut wird ist Tierfutter.
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u/Ar4ck23 1d ago
Nja, das stimmt so nicht ganz. Der Preis für 1 Tonne (das sind 1.000 kg) Brotweizen, liegt aktuell bei 210 €. Daraus können bis zu 18.000 Brötchen werden. Das Löwenanteil bleibt beim Lebensmitteleinzelhandel hängen. Es ist kein Wunder, dass die Familien Schwarz oder Albrecht zu den reichsten Deutschen zählen
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u/snoea 1d ago
Ich glaube das Argument ist nicht, dass die Sachen tatsächlich aus der Ukraine kamen, sondern dass Hersteller und Verkäufer einen Grund vorschieben können, Preise anzuziehen bzw. stärker zu erhöhen als eigentlich notwendig.
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u/LeFaune 1d ago
Genau so meine ich das. Ich kann es zb kaum glauben das sowas einfaches wie Hafer anscheinend nur aus der Ukraine kam. Ausrede für Kölln Müsli, Kellogs, Nestle und Co ihre Preise teilweise zu verdoppeln.
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u/SirDigger13 1d ago
Des liegt halt daran, das man als Landwirt einerseits die Fruchtabfiolge einhalten sollte, um die Bäden nicht auszulaugen, und die Unkrautbekämpfung zu verbesseren.. und viele Flächen einfach nicht als Acker zur Lebensmittelproduktion taugen..
Gibt den schönen Spruch "Kaum ein Bauer ist freiwillig Kuhbauer"
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u/uncommonoatmeal 16h ago
Die meisten hier betreiben Milchviehhaltung um ihren Ackerbau zu finanzieren...
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22h ago edited 22h ago
[deleted]
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u/Tikkinger 19h ago
Wenn du den Markenjoghurt mit einem Substitutionsgut ersetzt und dann vergleichst, ist deine komplette Arbeit wertlos da verfälscht.
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u/Interesting-Wish5977 16h ago
Weihenstephan wird‘s bei mir grundsätzlich nicht, die Molkerei gehört zu Weidelfreund Müller.
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u/Shacolade_Main 1d ago
Ich verdiene auch ganz gut, aber mittlerweile schau ich bei jedem Artikel schon auf den Preis, was ich zuvor eher selten gemacht habe.
Ich hab jetzt ne "Standard Einkaufsliste" von 15 Artikeln, wo ich bei einem Einkauf immer das gleiche kaufe, sodass ich nen Vergleich habe, um was wieviel teurer geworden ist.
Innerhalb von 2 Jahren sind deren Kosten um 47% gestiegen. Einfach der Wahnsinn!!
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u/One-Cycle-6944 23h ago
Bolognese tomato sauce. I used to buy for 0.99, 0.89 and 0.79€. Edeka, Aldi or Lidl. It was always under 1€. Nowadays 1.79, 1.45, 1.59€. I don't buy again. I'm just flabbergasted by it. It doesn't taste better. It's higher price, same taste. No thank you
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u/Adventurous_Two1458 23h ago
Dinkel Erzeugerpreis
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u/Adventurous_Two1458 23h ago
Für 1,20€ muss der Bauer 5kg Dinkel liefern. Der reicht für 80-100 Brötchen.
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u/PeterImmel1969 22h ago
Habe auch nie auf Preise achten müssen. Muss ich immer noch nicht, aber mittlerweile tue ich es trotzdem. bei 12.90€ pro kg Nektarinen oder ähnlichem hört bei mir auch der Spaß auf. Merklich teurer geworden ist es seit ca. Anfang 2022. Gehe schon manchmal für Freunde einkaufen, die mit Familie Schwierigkeiten haben den Kühlschrank zu füllen.
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u/Illustrious-Wolf4857 19h ago
Das erste Mal nach Corona, das zweite Mal nach Beginn des Ukraine-Krieges, und seither sind zwar ein paar Sachen billiger geworden (billiges Toastbrot, Magerquark) oder haben sich eingebremst (MiWa, weiße Brötchen beim Bäcker), andere steigen fröhlich oder nicht so weiter (Schokolade, mein lieber Schwan).
Eiskugeln haben sich hier gehalten, werden aber seit zwei oder drei Jahren kleiner: Erst war eine Kugel für zwei Euro so groß wie drei Kugeln anno dunnekeks für je 30 Pfennig, inzwischen ist das auf 1,5-2 historische Kugeln runter, beim gleichen Preis. Und die interessanten Sorten kosten mehr.
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u/Delicious_Cookie2492 19h ago
- Marktposition der Supermärkte
- Corona
- Ukraine
- Iran
Das kommt Schlag auf Schlag und dann nehmen uns der Lebensmittelhandel noch aus.
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u/Suspicious_Kale_3621 18h ago
Mein Sohn isst keinen Fisch außer Kabeljau
Discounter 250g Kabeljau 7,99€ mittlerweile
32€ das Kilo
Es gibt Steaks die günstiger sind mittlerweile
Für jeden in der Familie ein Stück Fisch vielleicht ? Klar gerne, 32€ bitte :)
Nur für eine Zutat einer Mahlzeit
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u/Icy-Reaction-9101 16h ago
Ach, das ist die Inflation. Das soll so sein. Im grunde genommen siehst du hier nur eine Repräsentation von Wachstum. Es gibt jetzt mehr wie vorher. Sprich die Kugel Eis, die eine DM gekostet hat, kostet jetzt 2€.
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u/CWagner Schleswig-Holstein 15h ago
Hier irgendwie nicht. Ein wenig wird das wohl auch aufgefangen durch den Wechsel von Rewe zu Aldi mit dem Wegfall von Payback Ende 2024 (das waren im Schnitt 10% rabatt auf alles davor), allerdings ging das auch einher mit mehr Bio-Produkten, da die bei Aldi bezahlbarer sind ;)
Bin nicht der typische Einkäufer, da nur selbst kochen und ketogene Ernährung, und für 2 personen haben wir mit 500-600€/Monat ein relative hohes Preisniveau (Kohlenhydrate sind echt günstig…), aber ich trage recht ausführlich alle Ausgaben ein.
Nach 2022 gab es einen Sprung nach oben, aber das war es seitdem, 23/24/25 tun sich nicht viel und 26 sieht hochgerechnet eher nach einem günstigen Jahr aus.
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u/Alternative-Suit5541 13h ago
Haha
Das ist noch gar nix, es fängt ja erst an. Im Vergleich zu anderen Ländern ist noch gut Luft nach oben
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u/Interesting-Toe6945 11h ago
Nach Corona - D.h. so 2022 dürfte es losgegangen sein. 2019 hab ich noch unbeschwert eingekauft.
Beispiel Chips: Eigenmarken waren immer unter einem €, nun sind sie bei 1,49€.
Beispiel Klopapier: Nun kostet es unverschämte 3,95€ - Gekauft wird nur noch im Angebot das Doppelpack. Vorher war es über einen € günstiger.
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u/olagorie 10h ago
Mir geht’s ähnlich.
Seit drei oder vier Jahren kaufe ich keine normale Tafeln Schokolade mehr, egal welche Sorte und welche Herstellung
Es gibt einfach sehr viele Dinge, wo ich inzwischen grundsätzlich einen Bogen drum mache, weil ich mich jedes Mal aufrege, was die Sachen jetzt kosten
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u/Effective_Day_8662 9h ago
Die Preise sind doch noch moderat.. geht mal nach Frankreich oder Dänemark oder in Niederlande usw. Deutschland ist immer noch das Land mit günstigen Preisen.
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u/donardon 6h ago
Ich bin 29. Als ich ein Kind war wurde ich mit 5€ zum Bäcker geschickt, konnte Brötchen & Co. für die ganze Familie holen und noch Wechselgeld behalten.
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u/Easy-Mission288 5h ago
Richtig übel geworden. Inzwischen kaufen wir montags ein für die Woche und versuchen dabei alles abzudecken, um nicht spontan los zu müssen und am Ende mehr zu kaufen, als man eigentlich braucht. Wir müssen zwar nicht an jedem Cent sparen aber 3-5 mal in der Woche kochen tun wir nicht mehr. Unter der Woche, in der Arbeit, gibt’s Brot/Brötchen mit etwas drauf, meist noch ein bunter Salat oder Reis und am Wochenende wird mal gekocht. Wir sind zu zweit und schauen dass wir so auf etwa 70 Euro die Woche kommen. Davor waren wir oft bei 100 Euro in der Woche für Lebensmittel.
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u/Neustart2026 5h ago
Ich trinke, wenn überhaupt, dann Limo/Cola von den Eigenmarken. Letztens ausnahmsweise zur Feier des Tages mal ein Sixpack Sprite Zero geholt. 10 € für ein Sixpack Limo. Ich hab gedacht ich seh nicht richtig 😬
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u/Agreeable_Delay4513 5h ago
Der Moment, wenn man in der Tankstelle was kauft und nicht mehr schockiert ist, weil der Preisunterschied einfach nur noch marginal ist, war bei mir vor etwa 1,5 Jahren.
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u/Maximum_Cabinet337 4h ago
Ähnliche Situation hier. Sind vor ca. 2 Jahre aus den USA hergezogen weil uns drüben alles viel zu schnell viel zu teuer wurde (waren 10 Jahre dort, natürlich gab es auch andere Gründe). Anfangs war es OK, aber mittlerweile finden wir dass auch hier die Preise krass steigen, wenn auch nicht so schnell wie in Amerika.
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u/NeverEverBlaBla95 4h ago
Habe zwei Schulkinder die morgens ihre drei-fächrige Brotbox gefüllt bekommen wollen. Nur dieser rotierende frühstückseinkauf hat sich im Preis verdreifacht. Vom Abendessen fange ich gar nicht erst an 😅
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u/Matze__Peng 3h ago
Zusammengerechnet sind Lebensmittel über die letzten zwei Jahre hinweg im Schnitt nur um knapp 4 bis 5 Prozent teurer geworden.
Was du meinst war 2022/23. Da waren es 20%. Haste offenbar spät mitbekommen.
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u/FroZiiiN 2h ago
Ja das ist krass, in 10 Jahren einfach Magerquark 500g 0,49€ - >1,49€ Schokolade 0,99€ - >1,99€ Chips 0,69€ -> 1,59€ Monster 1,69€ - > 1,59€.. Warte was
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u/Altruistic-Quail6482 1h ago
Mittlerweile? Ein Glas Nutella hat mal 1€ gekostet. Brötchen 0,20€ und die Kugel Eis nebenan 0,30€. Aber das kommt mir bestimmt nur so vor und wir müssen einfach mal mehr arbeiten. Weil Faulheit und so. Achja und Steuererhöhung gibt's auch nicht.
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u/Silent_Coffee_5100 39m ago
Irgendwann ist das obere der Fahnenstange erreicht. Einfach alles im Angebot kaufen.
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u/BeavonHL 1d ago
Bin in ähnlicher (glücklicher) Lage, merke es aber jetzt einfach am Gesamtpreis der Menge im Wagen. Wir haben so ein Schätz-Spiel des Preises und mittlerweile liege ich immer deutlich darunter und kann gar nicht fassen, d die paar Sachen direkt 48€ kosten - und ich kaufe Angebots bezogen, weil es mir Spaß macht, aber das bringt es gar nicht mehr wirklich. Ich verweigere seit einigen Monaten Krabbensalat. War immer teuer und so ein gern genossener Sonntags-Luxus, aber bei 9€ für n kleines Schälchen bin ich raus.